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Bildgewaltige High Fantasy mit queeren Elementen

Der Orden des geheimen Baumes – Die Magierin von Samatha Shannon

 

Zu allererst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Leseexemplar bedanken. Die Geschichte um den sagenumwohenen Orangenbaum habe ich als Taschenbuch (ET 18.01.2023) gelesen.

»Der Orden des geheimen Baumes – die Magierin« wird aus der Sicht von fünf Protagonisten: Tané – eine Drachenreiterin, Niclay Roos – ein verbannter Alchemist, Ead – einer Dienerin der Königin Sabran und Victome Arteloth Beck Allerdings kommt hier die erste Hürde für den Leser, denn die einzelnen Sichten sind lediglich durch Absätze innerhalb eines Kapitels von einander getrennt. Das hat Anfangs bei mir zu Verwirrung geführt, da nicht nach jedem Absatz eine andere Charaktersicht kommt, sondern machmal auch einfach ein Zeitsprung, wie man es von anderen Romanen kennt .


Zwischen dem Leben am Hof in Ascalon im Westen und den Prüfungen des Wasser im Osten, wird der Leser durch die Geschichte des Imperiums der zwölf Seen geführt. Auch wenn ich zu Beginn durch den unübersichtlichen Perspektivwechsel schwierigkeiten hatte, in die Geschichte zu kommen, konnte mich die Autorin mit ihrem unvergleichlichen Schreibstil begeistern. Wenn man erstmal in der Geschichte angekommen ist, fließen die Seiten nur so an einem vorbei und man möchte kaum aufhören zu lesen. Egal ob die Intrigen und Lügen am ascalonischen Hof oder den Regeln der seiikischen Insel – die Autorin schafft es, jedes noch so langweilige Detail interessant und spannend darzustellen. Und es gibt sogar eine kleine queere Liebesgeschichte … wo? Das lasse ich euch selbst herausfinden.

Insgesamt hat mich »Der Orden des geheimen Baumes – die Magierin« von Samantha Shannon sehr begeistert und ich bin schon unfassbar auf Band 2 der Dilogie gespannt. Wer High Fantasy mit Drachen und Königshäusern mag, kommt hier definitiv voll auf seine Kosten.

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