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Eine ganz eigene Version von Rotkäppchen

Red Riding Huntress von Sabine Schulter und Regina Meissner

 

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Märchenadaptionen, einfach, weil ich mich von den "Originalen" Märchen nicht weit genug lösen kann, um mich auf die Adaption einlassen zu können.

Auf der BuchBerlin 2022 durfte ich Sabine Schulter persönlich treffen und sie hat mir mit nur einem Satz die Angst vor ihrer Märchenadaption genommen, denn sie sagte: "Mehr als eine rote Kapuze gibt es da nicht."

Und was soll ich sagen? Sie hatte recht … nun natürlich, denn sie hat ja zusammen mit Regina Meissner die Geschichte um Zinnja und Diaz geschrieben.

Dennoch hatte ich etwas Angst, mich nicht auf die Geschichte einlassen zu können.


Wir begleiten die beiden über 363 Seiten begleiten wir die beiden auf ihrer Reise. Ihre Mission? – Alles in ihrer Macht stehende tun, um Diaz' Rudel vor der Hexe zu retten.

Denn diese holt sich nach und nach die jüngsten des Wolfswandlerrudels. Als sie sich mithilfe eines Luchses Diaz' engste Freundin und quasi Schwester Tagris holt, macht sich dieser auf die Suche nach Hilfe. Diese findet er – natürlich – in Zinnja, die sich direkt mit ihm auf den Weg macht. Denn um eine Hexe zu besiegen, benötigen die beiden eine Waffe. Was für eine wissen die zwei genauso wenig, wie woher sie diese bekommen sollen.

Und so erfahren wir , während wir Zinnja und Diaz auf ihrer Suche begleiten, nicht nur, was für eine Waffe man für die Hexe benötigt, sondern auch, was man dazu braucht und wie man diese herstellt.


Wir erleben die Geschichte abwechselnd aus Zinnjas und Diaz' Sicht, sodass man sich wirklich gut in beide Charaktere einfühlen kann. Beide Autorinnen haben ihre Schreibstile wirklich gut aneinander angepasst, sodass es kaum auffällt, dass gleich zwei kreative Köpfe ihre Tippfingerchen im Spiel hatten.


Trotz meiner anfänglichen Angst, hat mir »Red Riding Huntress« sehr gefallen, auch wenn ich mir zum Ende hin ein paar Seiten gewünscht habe. Daher kann das Buch nicht nur Fans von Märchenadaptionen und den Autorinnen, sondern auch allen andern Fantasy Lesern empfehlen.

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