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Epische Dark High Fantasy aus der Feder von Mika D.Mon

Todesboten - Seelenweiss von Mika D.Mon

 

Was ich als Testleserin begann, durfte ich nun als Obergefährtin weiter begleiten und ich bin so Stolz auf den Weg, den ich mit den Mikas und vor allem den Boten gehen durfte und weiter gehen werde.

Wer schon Bücher von Mika D. Mon kennt, wird sich jetzt denken: „Die haben Fantasy geschrieben? Und dann auch noch High Fantasy?“ Genau das haben sie getan und sie haben es gerockt! Bildgewaltig und episch führen sie uns nach Feres und lassen uns Seite an Seite mit Shiro und Veit das Abenteuer unseres Lebens erleben.

Es wird düster, spannend, witzig und persönlich. Denn in die Todesboten haben sie auch ein Stück ihrer Lebensgeschichte eingewoben. Und natürlich darf eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese ist anders und das nicht nur, weil sie sich ganz still und heimlich und eher unterschwellig im Hintergrund abspielt.

Schon die Idee der Todesboten, welche von Engeln ausgebildet werden, fand ich mega interessant. Die meiste Zeit begleiten wir die Geschichte aus Shiros Sicht, der mit seinen 80 Jahren noch ein vergleichsweise junger Todesbote ist. Ganz im Gegensatz zu Veit, der schon ein paar Jahrhunderte auf Erden wandelt und seiner Arbeit nachgeht.

Aber nicht nur in Erfahrung und Alter unterscheiden sich die beiden. Shiro geht ganz in seiner Rolle auf und hält sich streng an die Regeln, die seiner Art auferlegt wurden: erlöse die Seelen, bekämpfe Dämonen und keine Gefühle…

Veit hingegen sieht die Regeln nicht ganz so eng und gibt sich auch gern mal seinen niederen Bedürfnissen hin.

Doch schon bald muss Shiro lernen, dass sein Weltbild, in dem alles schwarz oder weiß ist, nicht existiert und dass auch Todesbotenen Gefühle haben…

Allerdings muss ich vor dem Ende warnen, denn der Cliffhanger ist wirklich fies und ich hatte zum Schluss echt Tränen in den Augen.

Ihr liebt die Bücher von Mika D.Mon, mögt (High) Fantasy oder sogar beides? Dann lest dieses Buch! Für mich ist es ein Jahreshighlight, hat einen Platz bei meinen Lieblingsbüchern ergattert und war das persönlichste Buch, das ich bisher gelesen habe.

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